Virtuelle Forschungsumgebung
Vernetzte Forschungsumgebungen sowohl für einzelne Forschende als auch für geografisch und disziplinär verteilte Forschergruppen werden eine entscheidende Rolle für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Forschung spielen. Dieses Aktionsfeld kann in dem Maße ausgebaut werden, wie die anderen Aktionsfelder erfolgreich sind.
Ziel ist, eine Forschungs- und Entwicklungsstrategie zu entwerfen, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, disziplinenspezifische und interdisziplinäre vernetzte digitale Forschungsinfrastrukturen, sogenannte virtuelle Forschungsumgebungen aufzubauen. Erste Ansätze dazu gibt es bei der Helmholtz-Gemeinschaft mit den „Helmholtz Virtuellen Instituten“ und den „Helmholtz-Allianzen“, bei der DFG mit dem Förderprogramm „Themenorientierte Netzwerke“ und bei der Max-Planck-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen der gemeinsamene eSciDoc-Entwicklungen. Diese Ansätze sollen zunächst in den einzelnen Förderorganisationen intensiviert und weiter ausgebaut werden. Auf der Grundlage der dort gewonnenen Erfahrungen soll zu einem späteren Zeitpunkt darüber entschieden werden, wie die Zusammenarbeit innerhalb der Allianz, beispielweise durch gemeinsame Ausschreibungen für den Aufbau institutionenübergreifender virtueller Forschungsumgebungen intensiviert werden kann.