Wissenschaftliche Software

Software ist heute ein essentielles Werkzeug im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens und des Transfers wissenschaftlicher Resultate. Mit der voranschreitenden Digitalisierung von Forschung und Lehre steigt die Abhängigkeit von Software-Lösungen. Die grundlegenden Prinzipien der „guten wissenschaftliche Praxis“ wie Nachvollziehbarkeit, Reproduzierbarkeit, Transparenz und Qualitätssicherung müssen auch bei der Entwicklung und Nutzung von wissenschaftlicher Software angewandt werden. Darüber hinaus sind Nachnutzbarkeit und Verwertung von Software zentrale Herausforderungen.

Das Steuerungsgremium der Schwerpunktinitiative hat im Mai 2016 die Einsetzung einer Ad-hoc-AG zum Themenfeld „Zugang zu und Nachnutzung von wissenschaftlicher Software“ beschlossen. Aufgabe dieser AG ist es, das Thema weiter zu erschließen und zu definieren, welche Aufgaben in welchen Formaten und mit welchen voraussichtlichen Ergebnissen konkret bearbeitet werden könnten. Dabei werden u.a. die folgenden Themenfelder bearbeitet: Leitlinien, Infrastrukturen, Qualitätssicherung, Publikationsstrategien, offene Lizenzen für den Quellcode von Software, Organisations- und Geschäftsmodelle und Anreizsysteme.